Die Paderborn UNIcorns erreichen den zweiten Platz beim diesjähring UniBowl an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. In einem hart umkäpften Finale mussten sich die Domstädter mit 7:10 geschlagen geben.
Das Turnier startete denkbar schlecht. Im ersten Gruppenspiel musste man sich dem späteren Finalgegener mit 0:14 geschlagen geben. Doch so chancenlos wie man sich im ersten Spiel präsentierte, so stark spielte man in dem letzten beiden Gruppenspielen. Als erstes konnte man die Mannheim Knights mit 30:0 schlagen. Im letzten Gruppenspiel des Tages trafen nun die Domstätder auf das Gastgeberteam aus Hamburg. Da auch die Sniper ihr Gruppenspiel gegen die Engineers verloren hatten ging es in diesem Spiel nun um den Finaleinzug. Die Paderborner präsentierten sich außerordentlich gut vorbereitet und ließ den Hamburgern keine Chance.
Man gewann das Spiel mit 27:0 und zog so in das Finale ein. An diesem Tag sind besonders QB Lukas Schultze-Colet ,DB Tom Reutemann und Liner/RB Thorben Krietenstein hervorzuheben, die ihre ersten Touchdowns für die UniCorns erzielten.
Am Sonntag um 14:00 Uhr ging es für die UniCorns nun um die Wurst im Finale um die deutsche Hochschulmeisterschaft, in das man mit einem Touchdown von Daniel Teubert hervoragend startete. Durch zwei sehr starke Läufe des Paderborner Runningbacks und den Extra Punkt durch Kicker Marc Schröder gingen die UniCorns mit 7:0 in Führung. Dieser Vorsprung konnte bis zur Halbzeit gehalten werden. Durch einen starken Punt der Engineers wurde die Paderborner an die eigene zwei-Yard Linie
getrieben. Dort erreichten die Karlsuher einen Safety und konnten so auf 7:2 verkürzen. Von nun dominierten die beiden Defensreihen das Spiel. Noch vor dem letzten Quater erwischten die Engineers einen sehr guten Offense Drive und krönten diesem mit einem Touchdown und einer erfolgreichen 2-Point-Conversion. Im vierten Quarter hielt nun die Defense der Karlsruher und gewannen somit den 20. UniBowl mit 10:7.
Trotz der knappen Niederlage zog Coach Christopher Stoll ein positives Fazit zum diesjährigen UniBowl: "Wir haben uns als ein Team präsentiert und, bis auf das erste Gruppenspiel, 3 sehr, sehr gute Spiele gezeigt. Im Finale war die Tagesform entscheidend und Karlsruhe scheint einfach den etwas besseren Tag erwischt zu haben. Letztes Jahr schien es genau anders herum zu sein. So ist es nunmal beim Football. Jetzt sind wir natürlich für nächstes Jahr noch motivierter. Eine so knappe Niederlage schweißt ein Team zusammen."
Vorallem die gute Arbeit der Hamburger muss noch einmal hervorgehoben werden. Es war ein durch und durch gut organisierter Bowl mit einer sehr guten Atmosphäre der Teams untereinander. Auch an die mitgereisten Fans muss noch ein riesen großes Lob ausgesprochen werden. Alle haben mit angepackt und das Team super unterstüzt.
C. Stoll
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